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Ratgeber: Auslandskrankenschutz ist essentiell

11. Juli 2019, 14:40 Uhr
ampnet
Ratgeber: Auslandskrankenschutz ist essentiell
Infografik Kranken-Rücktransport aus dem Ausland. Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC
Wer ins Ausland verreist, solle auf alle Fälle eine private Auslandskrankenversicherung im Gepäck haben.

Wer ins Ausland verreist, solle auf alle Fälle eine private Auslandskrankenversicherung im Gepäck haben. Das rät der ADAC. Eine solche Versicherung deckt weltweit Krankheitskosten den Rücktransport des Patienten nach Deutschland ab. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Rücktransporte generell nicht.

Bei medizinischen Behandlungen im Ausland können Kosten von mehreren Tausend Euro fällig werden. Richtig teuer wird es, wenn ein Patient aus dem Urlaubsland mit einem der vier Ambulanzflugzeuge des ADAC zurück nach Deutschland geflogen werden muss. So schlägt ein Intensivtransport von Mallorca mit 24 000 Euro zu Buche, von Kreta mit 28 000 und aus Antalya mit 31 000 Euro.

Der Rücktransport einer Urlauberin, die mit Verdacht auf akutes Lungenversagen in einem thailändischen Krankenhaus lag, kostete etwas mehr als 160 000 Euro. Auf dem Flug musste eine mobile Herz-Lungen-Maschine eingesetzt werden, ein deutsches Ärzteteam begleitete die Frau. Die gesamten Krankheitskosten bis zur Einlieferung in ein deutsches Krankenhaus beliefen sich auf rund 250 000 Euro.

Auch das Auswärtige Amt und die gesetzlichen Krankenkassen empfehlen, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. (ampnet/deg)

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