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Brose ist mit dem Geschäftsjahr nicht zufrieden

16. Mai 2019, 11:25 Uhr
ampnet
Brose ist mit dem Geschäftsjahr nicht zufrieden
Brose-Verwaltungsgebäude in Bamberg. Foto: Auto-Medienportal.Net/Brose
Die sich abschwächende Konjunktur in der Automobilbranche beeinträchtigt auch die Geschäftsentwicklung der Brose-Gruppe.

Die sich abschwächende Konjunktur in der Automobilbranche beeinträchtigt auch die Geschäftsentwicklung der Brose-Gruppe. Im vergangenen Jahr hat der Zulieferer mit rund 6,3 Milliarden Euro einen Umsatz knapp unter Vorjahresniveau erwirtschaftet. Das Ergebnis lag allerdings deutlich unter den Erwartungen. Das sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Kurt Sauernheimer, vor Gesellschaftern und Beiräten in Würzburg. Deshalb wurde ein Programm zur Kostenreduktion gestartet, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. Bis 2021 investiert das Familienunternehmen zudem rund 1,5 Milliarden Euro.

Mit 3,2 Milliarden Euro Umsatz (minus 0,5 Prozent) trug der Geschäftsbereich Türsysteme in Bamberg mehr als die Hälfte zum Gruppenumsatz bei. Das in Coburg beheimatete Geschäft mit Sitzstrukturen erzielte rund zwei Milliarden Euro (-2,4 %). Der Bereich Antriebe aus Würzburg erwirtschaftete über eine Milliarde Euro (+0,9 %).

Trotz der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Lage beteiligt Brose die Beschäftigten einschließlich der Zeitarbeiter am Geschäftsergebnis 2018. Dafür stellt das Familienunternehmen rund 46 Millionen Euro bereit. Der Umsatz im ersten Quartal 2019 lag fünf Prozent unter Vorjahr. Gleichzeitig ist das Ergebnis signifikant eingebrochen. Deshalb wurden kurzfristige Maßnahmen eingeleitet, die bereits im laufenden Geschäftsjahr zu Kosteneinsparungen in deutlich zweistelliger Millionenhöhe führen. Darüber hinaus hat Brose ein Programm zur Kostensenkung gestartet, um Prozesse, Strukturen und Personalkapazitäten anzupassen. So will der Zulieferer seine Organisation verschlanken, die Wettbewerbsfähigkeit steigern und außerdem den Technologiewandel der Autoindustrie mitgestalten. In den kommenden drei Jahren fließen zudem rund 1,5 Milliarden Euro in die Entwicklung neuer Produkte, technische Anlagen und den weltweiten Ausbau von Standorten. (ampnet/jri)

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Brose, Geschäftsjahr 2018

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