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Stromer legen zu

8. Mai 2019, 10:25 Uhr
Mirko Stepan
Stromer legen zu
mid Groß-Gerau - Immer mehr Autofahrer entscheiden sich weltweit für E-Autos, wie eine aktuelle PwC-Analyse zeigt. anaterate/pixabay.com
Die Nachfrage nach vollelektrischen Autos und Hybridfahrzeugen wächst, und zwar weltweit. Auch in Deutschland nehmen die Stromer langsam Fahrt auf - obwohl die große Auswahl an Modellen noch auf sich warten lässt.


Die Nachfrage nach vollelektrischen Autos und Hybridfahrzeugen wächst, und zwar weltweit. Auch in Deutschland nehmen die Stromer langsam Fahrt auf - obwohl die große Auswahl an Modellen noch auf sich warten lässt.

Die Analyse "E-Mobility Sales Review" von PwC Autofacts auf Basis der Zulassungszahlen in den großen globalen Automärkten zeigt: Batteriebetriebene E-Autos haben derzeit das größte Potenzial, mit einer Wachstumsrate von 85,4 Prozent (295.888 Einheiten) sind sie das am stärksten wachsende Segment. Felix Kuhnert, Global Automotive Leader von PricewaterhouseCoopers, erläutert: "Zahlreiche neue Modelle wie die Plug-in-Hybride der deutschen Premium-Marken, der VW ID. Roomzz und Venucia 60 EV, die auf dem Genfer Automobilsalon und der Shanghai Motor Show in China vorgestellt worden sind, zeigen klar die zukünftigen Technologie-Trends."

In den wichtigsten europäischen Märkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien sind die Neuzulassungen im ersten Quartal 2019 um insgesamt 34,5 Prozent gestiegen. Dabei verzeichneten die batterieelektrisch angetriebenen Autos den stärksten Zuwachs mit 61,7 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2018. Hybridfahrzeuge ohne externe Lademöglichkeit legten im selben Zeitraum um 38,1 Prozent, Plug-in-Hybriden büßten bei den Neuzulassungen 6,3 Prozent ein. Dies könne den PwC-Experten zufolge darauf zurückzuführen sein, dass die Verbraucher auf neue Modelle warten, die bereits angekündigt sind.

"Die Zahlen des letzten Quartals geben deutliche Hinweise, dass sich der Markt für Elektroautos strukturell verändert", sagt Felix Kuhnert. Allerdings müsse auch klargestellt werden, dass der Markt unterversorgt sei, also die Produktion der derzeitigen Nachfrage nicht nachkomme. "Es fehlt immer noch die notwendige Produktauswahl, angekündigte Modelle etablierter Hersteller lassen auf sich warten", sagt Kuhnert.

Der wichtigste Markt für E-Autos ist weiterhin China. Hier wurde im ersten Quartal 2019 ein Zuwachs bei den batterieelektrischen Fahrzeuge von 106,5 Prozent verzeichnet.

Der Artikel "Stromer legen zu" wurde am 08.05.2019 in der Kategorie Umwelt von Mirko Stepan mit den Stichwörtern Auto, Elektroauto, Hybrid-Fahrzeug, Alternativer Antrieb, Zulassungen, Umwelt, veröffentlicht.

Auto, Elektroauto, Hybrid-Fahrzeug, Alternativer Antrieb, Zulassungen

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