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WTCR: Die schnellsten Runden reichen noch nicht zum Sieg

23. April 2019, 15:45 Uhr
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Zwei VW Golf GTI TCR beim WTCR-Saisonauftakt 2019 in Marrakesch. Foto: Auto-Medienportal.Net
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Nach dem Saisonauftakt Anfang April in Marrakesch steht am kommenden Wochenende auf dem Hungarin in Ungarn das nächste Rennen der Tourenwagen-Serie WTCR auf dem Programm.

Nach dem Saisonauftakt Anfang April in Marrakesch steht am kommenden Wochenende auf dem Hungarin in Ungarn das nächste Rennen der Tourenwagen-Serie WTCR auf dem Programm. Insgesamt 26 Fahrer kämpfen um die Trophäe des Weltcups. Mittendrin im Geschehen ist Volkswagen-Pilot Benjamin Leuchter. Der erste deutsche WTCR-Stammfahrer stimmt auch die straßentauglichen GTI-Modelle für Volkswagen ab.

Leuchter geht für das Team Sébastien Loeb Racing Volkswagen an den Start und pilotiert einen Golf GTI in der TCR-Rennversion. In der nationalen TCR-Rennserie war Leuchter bereits mit dem Boliden im Einsatz und gilt als ausgemachter Nordschleifen-Spezialist. Die Saisonläufe in der Eifel dürfte sich der Duisburger entsprechend rot im Kalender markiert haben. Für die gesamte Saison schlägt er indes bescheidene Töne an: ,,Mir ist klar, dass ich als Rookie nicht gleich um Siege fahre. Ich möchte mich von Rennen zu Rennen steigern und auf der Nordschleife eine Rolle fürs Podium spielen." Neben ihm gehen der Brite Rob Huff, Johan Kristoffersson (Schweden) und Mehdi Bennani (Marokko) im Golf GTI TCR in die Rennen.

Beim Auftaktwochenende in Marrakesch hatten die 340 PS starken GTI einen schweren Stand. Das richtige Setup für das Qualifying wurde nicht gefunden. Auf dem engen Stadtkurs waren im Rennen Überholmanöver Mangelware. So blieben den Wolfsburgern nur Platzierungen im hinteren Drittel und das, obwohl in zwei der drei Rennläufen die schnellste Runde von einem VW absolviert wurde. Leuchter zeigte sich entsprechend enttäuscht, hakte es aber als lehrreiche Erfahrung ab.

Mit GTIs kennt sich der 32-Jährige nicht nur aufgrund seiner Renneinsätze bestens aus. Für Volkswagen stimmt er Serienfahrzeuge, wie beispielsweise den Golf GTI TCR, die 260 km/h GTI-Topversion, ab. Als Markenbotschafter ist er zudem seit 2010 als Fahrinstrukteur bei Veranstaltungen der Volkswagen Driving Experience im Einsatz. ,,Renn- und Straßenversion des GTI TCR haben zu gut 65 Prozent die gleichen Teile", verrät Leuchter.

An einem Rennwochenende finden jeweils drei Läufe der markenunterstützten Kundensport-Serie statt. Die Siege beim Saisonauftakt gingen an Esteban Guerrieri (Honda Civic), Gabriele Tarquini (Hyundai i30 N) und Thed Björk (Lynk & Co 03). Weitere WTCR-Fahrzeuge sind der Audi RS3 LMS, Cupra TCR und Alfa Romeo Giulietta. Nach Ungarn am kommenden Wochenende geht es in die Slowakei und in die Niederlande, ehe der Nürburgring im Juni für die Rennen 13 bis 15 an der Reihe ist. Dann folgen Portugal, China, Japan und Macau sowie im Dezember das Finale in Malaysia. (ampnet/blb)

Der Artikel "WTCR: Die schnellsten Runden reichen noch nicht zum Sieg" wurde am 23.04.2019 in der Kategorie News von Björn-Lars Blank/ampnet mit den Stichwörtern WTCR, VW Golf, News, veröffentlicht.

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