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Jaguar XE: Facelift für die kleinste Limousine des britischen Herstellers

10. April 2019, 10:13 Uhr
Jürgen Strein 2
2Jaguar XE: Facelift für die kleinste Limousine des britischen Herstellers
mid Groß-Gerau - Facelift für den Jaguar XE: Die kleinste Limousine des britischen Herstellers kommt im Juni 2019 zu den Händlern. Jaguar
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Fünf Jahre nach der Einführung hat der kleinste Jaguar, der XE, ein Facelift bekommen. In Südfrankreich stellte die englische Nobelmarke die aufgefrischte XE-Version vor, die beim Genfer Automobilsalon Premiere hatte und im Juni 2019 zu den deutschen Händlern kommt.


Fünf Jahre nach der Einführung hat der kleinste Jaguar, der XE, ein Facelift bekommen. In Südfrankreich stellte die englische Nobelmarke die aufgefrischte XE-Version vor, die beim Genfer Automobilsalon Premiere hatte und im Juni 2019 zu den deutschen Händlern kommt. In den Seealpen konnte die Sportlimousine jetzt beweisen, dass sie stark motorisiert ist, eine ausgezeichnete Straßenlage besitzt und den Fahrer auf den Bergstrecken mit allem nötigen Komfort umgibt.

Nach dem missglückten Einstieg in die Mittelklasse mit dem X-Type - noch unter der Ford-Ägide und auf der Plattform des Mondeo - kam 2014 der erste "echte" Jaguar in der Mittelklasse heraus. Sein Aussehen war so zeitlos, dass nun äußerlich nur wenig geändert werden musste. Modifizierte Stoßfänger, breiterer und flacherer Kühlergrill und die vergrößerten seitlichen Lufteinlässe erinnern an den i-Pace, am Heck wurden die Stoßfänger neu geformt und betonen die Breite des Fahrzeugs.

Die schlanker ausgeformten Frontscheinwerfer senken die Bugpartie optisch weiter ab. Die Familienzugehörigkeit dokumentiert die J-Blade-Signatur des LED-Tagfahrlichts; abgedunkelte Reflektoren untermalen den dynamischen Charakter des XE. Den gleichen Effekt erzielen die ebenfalls schlanker gestalteten LED-Heckleuchten, deren animierte Blinker nun ebenfalls sequentiell aufleuchten.

Es sind eher die kleinen Änderungen, die eine große Wirkung haben. So versteckt sich das Radar für die adaptive Geschwindigkeitsregelung hinter dem vergrößerten Logo im Kühlergrill, und eine in die "Haifischflosse" auf dem Dach eingebaute Kamera versorgt den Fahrer mit klaren Bildern von dem, was hinter dem Wagen passiert.

Die großen Veränderungen betreffen das Fahrzeuginnere, wie Jaguar-Chefdesigner Ian Callum bei der Präsentation in St. Tropez hervorhob. Das neue Interieur steht für einen Zugewinn an Komfort durch angenehme Materialien, Qualität und Bedienerfreundlichkeit. Im Zentrum ist der Zehn-Zoll-Touchscreen platziert; der Bildschirm hat allerdings nicht alle Schalter und Drehknöpfe abgelöst. Fahren im kleinen Jaguar ist nach wie vor auch eine haptische Angelegenheit.

Natürlich hat der neue XE die ganze Breite der Assistenzsysteme mitbekommen. Eine Besonderheit ist der erstmals in dieser Fahrzeugklasse eingeführte ClearSight-Innenrückspiegel. Er überträgt über die in die Dachantenne integrierte Kamera das Bild des rückwärtigen Bereichs auf ein in das Spiegelgehäuse integriertes HD-Display. Groß gewachsene Personen auf der Rückbank oder Wasser auf der Heckscheibe können nun den Blick nach hinten nicht mehr trüben. Mit einem kleinen Kippschalter am Spiegel kann der Fahrer zwischen der neuen und der herkömmlichen Spiegeleinstellung wechseln - Brillenträger müssen sich wahrscheinlich erst mal an die neue Technik gewöhnen.

Den XE wird es künftig nur noch mit der Achtstufenautomatik von ZF geben. Drei Vierzylinder-Motoren stehen für den Fahrspaß zur Verfügung, zwei Benziner und ein Diesel. Der 221 kW/300 PS starke Turbobenziner beschleunigt mit 400 Newtonmetern Drehmoment und serienmäßigem Allradantrieb in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Daneben gibt es den Zweiliter-Turbobenziner mit 184 kW/250 PS und Heckantrieb und einen Turbodiesel mit 132 kW/180 PS . Der mit Heck- oder Allradantrieb angebotene Selbstzünder (430 Nm Drehmoment) verbraucht durchschnittlich 4,9 Liter je 100 Kilometer. Bereits seit dem Modelljahr 2019 rüstet Jaguar analog zu den Dieseln auch alle Benziner mit einem Partikelfilter aus. Damit erfüllen alle Motoren die neue Abgasnorm EU6d-Temp.

Kunden können zwischen drei Ausstattungslinien - S, SE und HSE - wählen; darüber hinaus stehen optionale Zusatzangebote wie das R-Dynamic-Paket zur Verfügung.

Der Einstiegspreis für den XE liegt bei 43.690 Euro für den Turbodiesel mit Hinterradantrieb und S-Ausstattung und gehen hoch bis 57.780 Euro für den 300-PS-Turbobenziner mit Allrad und in HSE-Ausstattung.

Auch XE-Fahrer profitieren vom kostenlosen Service- und Garantiepaket "Jaguar Care". Käufer eines neuen Jaguar erhalten eine Dreijahres-Garantie sowie alle Inspektionen der ersten 36 Monate ohne Kilometerbegrenzung. Europaweit sorgt Jaguar zusätzlich drei Jahre lang mit der Mobilitätsgarantie für einen kostenlosen Pannendienst.

Jürgen Strein / mid

Der Artikel "Jaguar XE: Facelift für die kleinste Limousine des britischen Herstellers" wurde am 10.04.2019 in der Kategorie Fahrbericht von Jürgen Strein mit den Stichwörtern Auto, Limousine, Facelift, Fahrbericht, Test-Bericht, Pressevorstellung, Test, Bericht, Kurztest, Vorstellung veröffentlicht.

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