News

Gemeinsam in die Arbeit und jeder rechnet für sich ab?

19. März 2019, 11:37 Uhr
pr-gateway
Gemeinsam in die Arbeit und jeder rechnet für sich ab?
Gemeinsam in die Arbeit und jeder rechnet für sich ab?
Durch den individuellen Autoverkehr wird die Umwelt belastet.

Durch den individuellen Autoverkehr wird die Umwelt belastet. Warum nicht umweltfreundliche Fahrgemeinschaften für den Weg zur Arbeit bilden und dabei Steuern sparen? Das lässt sich realisieren, wenn die Arbeitszeiten der wohnortnahen Kollegen mit den eigenen übereinstimmen. Dieses Verhalten wird vom Fiskus belohnt. Die Entfernungspauschale gilt für jeden Arbeitstag, unabhängig davon, ob man Selbstfahrer oder Mitfahrer ist.

Identische Entfernungspauschale
Wer mit seinem Auto alleine in die Arbeit fährt, kann für jeden Entfernungskilometer zwischen seiner Wohnung und Arbeit 30 Cent absetzen. Pro Arbeitstag geht das einmal. Einen Höchstbetrag gibt es nicht. Wer sich von seinem Arbeitskollegen chauffieren lässt und mitfährt, kann genau den gleichen Betrag absetzen. Allerdings dürfen Mitfahrer nur bis zu 4.500 Euro Entfernungspauschale in Anspruch nehmen.

Höchstbetrag hoch angesetzt
Der Höchstbetrag entspricht umgerechnet einer Wegstrecke von 15.000 Kilometern. Wenn zum Beispiel bei einer vierköpfigen Fahrgemeinschaft an insgesamt 228 Arbeitstagen jeder zu gleichen Teilen abwechselnd der Fahrer ist, kommt jeder auf 57 Fahrer- und 171 Mitfahrertage. Die Höchstgrenze wird bei Mitfahrertagen dann bei 87 Kilometern täglicher Entfernung zur Arbeit erreicht. Sie ist also recht hoch angesetzt und wird in der Regel nicht ausgeschöpft.

Umwege werden nicht berücksichtigt
Werden weitere Kollegen unterwegs eingesammelt und wird ein Umweg zum Betrieb gefahren, kann dieser im Rahmen der Entfernungspauschale nicht geltend gemacht werden. Größere Umwege, um einen Kollegen abzuholen, rentieren sich steuerlich gesehen also nicht, wenn man sich beim Fahren abwechselt. Da ist es besser, es wird an einem zentralen Knotenpunkt ein Treffpunkt vereinbart, zu dem jeder selbst hinfährt und von dort aus wird dann gemeinsam weitergefahren.

Gut für die Umwelt und den Geldbeutel
Wechseln sich die Mitglieder einer Fahrgemeinschaft beim Fahren und Mitfahren ab, so rentiert sich das für alle. Und ein Beitrag zum Klimaschutz ist allemal geleistet, da Benzin, Abgase und Feinstaub durch Reifenabnutzung eingespart wurden. Und auch die Lebensdauer des eigenen Autos steigt durch die geringere Kilometerzahl und die geringere Abnutzung von Verschleißteilen. Was wieder gut fürs eigene Portemonnaie ist. Also mal das berufliche Umfeld checken, ob sich hier nicht ungenutzte Möglichkeiten ergeben!

www.lohi.de/steuertipps

Bildquelle: estradaanton

Firmenkontakt
Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Jörg Gabes
Werner-von-Siemens-Str. 5
93128 Regenstauf
09402 503159
info@lohi.de
http://www.lohi.de



Pressekontakt
Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Nicole Janisch
Werner-von-Siemens-Str. 5
93128 Regenstauf
09402 503263
n.janisch@lohi.de
http://www.lohi.de

Der Artikel "Gemeinsam in die Arbeit und jeder rechnet für sich ab?" wurde am 19.03.2019 in der Kategorie News von pr-gateway mit den Stichwörtern Gemeinsam in die Arbeit und jeder rechnet für sich ab?, News, veröffentlicht.



Pressetexte verbreiten

Das Netzwerk PR-Gateway sorgt für optimale Reichweite und Relevanz. Eine Auswahl von über 250 kostenlosen Presseportalen, Special Interest und Regionalportalen sowie Social Media und Dokumenten-Portalen steht Ihnen für die Veröffendlichung bereit. Sie möchten ein besseres Ergebnis für Ihre Pressemitteilungen und Unternehmensinformationen? Dann melden Sie sich jetzt an und veröffentlichen sofort Ihre Pressemitteilung für nur 49,- €.

PRESSEMITTEILUNG VERSENDEN

Gemeinsam in die Arbeit und jeder rechnet für sich ab?

Weitere Meldungen

23. April 2019

Peugeot stromert zur Messe i-Mobility

Auf der i-Mobility 2019, der Messe für intelligente Mobilität, zeigt die Autoindustrie vor allem neue Elektroautos ...

Comments

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.

comments powered by Disqus