Ratgeber

Firmenwagen oder Privat-Pkw? Was rechnet sich für mich?

5. Februar 2019
Redaktion
Firmenwagen oder Privat-Pkw? Was rechnet sich für mich?
Renault Kadjar. Foto: Renault
Ob als Statussymbol oder Arbeitsgerät – tausende Arbeitnehmer und Chefs fahren täglich mit ihrem Firmenwagen durchs Land. Vor allem Topmanager verfügen über das Privileg eines Dienstwagens. Für viele Angestellte, Selbstständige sowie Geschäftsführer ist ein Dienstwagen ebenfalls oft interessant.

Das Fahrzeug ist für die meisten deutschen Arbeitnehmer ein wichtiges Statussymbol. Chefs nutzen den Dienstwagen vor allem als Motivation für ihre Mitarbeiter. Schließlich ist dies ein Privileg, dass nicht jedem vorbehalten ist. Der Arbeitgeber zeigt seinem Mitarbeiter so seine besondere Wertschätzung. Meist bietet ein Firmenwagen viele Vorteile gegenüber einem Privatauto. Diese Vorteile müssen jedoch wiederum versteuert werden. Es stellt sich daher die Frage, ob sich ein Firmenwagen für den Arbeitnehmer lohnt.

Dienstwagen statt Gehaltserhöhung? Dann lohnt sich der Deal

In vielen Unternehmen gibt es für Mitarbeiter die Möglichkeit, einen Dienstwagen zu nutzen. Unternehmen setzen den Wagen dabei gerne als Motivation für Ihre Mitarbeiter ein. Dabei ist für Viele ein Firmenwagen beliebter als eine Gehaltserhöhung. Denn meist erlangt man so ein (Traum-)Auto, dass man sich privat nicht angeschafft hätte. Ein BMW ist dabei oft die erste Wahl. Ein BMW Gewerbeleasing bietet zudem die besten Optionen. Aber ist ein Dienstwagen auch immer sinnvoll? Nicht immer lohnt sich das Angebot. Manchmal stellt auch der eigene Pkw die günstigere Variante dar. Wenn man den Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen kann, spricht ja auch eigentlich nichts dagegen, oder? Aber Vorsicht. Denn die Nutzung hat auch Auswirkungen auf Ihre Gehaltsabrechnung bzw. Steuererklärung. Wenn der Wagen auch privat genutzt werden darf, handelt es sich dabei um einen sogenannten ‚geldwerten Vorteil‘. Das heißt, das zu versteuernde Einkommen erhöht sich. Steuerlich lohnt sich ein Firmenwagen also nicht für jeden. Für den Arbeitgeber hingegen ist es ein steuerlicher Vorteil, wenn der Arbeitnehmer das Fahrzeug auch privat nutzen darf. Vorteile sind jedoch ganz klar, da die Anschaffungskosten für ein eigenes Fahrzeug entfallen und man auch nicht für Reparaturen, Wartungen und Co. aufkommen muss. Neben der Versicherung für den Wagen trägt der Arbeitgeber auch den Wertverlust. Die beliebte Zusatzvergütung hat jedoch auch Tücken. Je nach Vereinbarung darf nur der Mitarbeiter und keine andere Person wie etwa Ehepartner mit dem Firmenwagen fahren. Ein eventuell notwendiges Fahrtenbuch sorgt zudem für zusätzlichen Aufwand. Bei der Entscheidung, ob Sie sich für einen Firmenwagen oder ein Privatfahrzeug entscheiden sollten, kommt es also ganz klar auf die Bedingungen an. Informieren Sie sich daher ausführlich und klären Sie alle Aspekte genau mit Ihrem Arbeitgeber ab. Ein Dienstwagen lohnt sich vor allem dann, wenn Sie beruflich viel unterwegs sind und ein gutes und sicheres Auto brauchen.

Der Artikel "Firmenwagen oder Privat-Pkw? Was rechnet sich für mich?" wurde am 05.02.2019 in der Kategorie Ratgeber von Redaktion mit den Stichwörtern Firmenwagen oder Privat-Pkw? Was rechnet sich für mich?, Tipp & Infos, veröffentlicht.

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