Reise

Mit dem Auto nach Monaco

31. Januar 2019
Redaktion
Mit dem Auto nach Monaco
@ da-holledauer (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Die Cote D’Azur verdient ihren Ruf nicht nur durch das großartige Wetter und die atemberaubende Szenerie, auch Städte wie Cannes, Nizza, St-Tropez und der Kleinstaat Monaco machen diesen Raum für Reisende besonders interessant.

Die Cote D’Azur verdient ihren Ruf nicht nur durch das großartige Wetter und die atemberaubende Szenerie, auch Städte wie Cannes, Nizza, St-Tropez und der Kleinstaat Monaco machen diesen Raum für Reisende besonders interessant. Monaco allein macht für Motorsportbegeisterte dank seiner Formel-1 Strecke sicherlich den größten Reiz aus.

Davor schon ist die Streckenwahl ein Kriterium dafür, wie sehr der Trip mit dem Auto zum Genuss werden kann. Wer zum Beispiel aus Deutschland anreist, dem stehen 2 Hauptrouten zur Auswahl; die eine nutzt den Gotthardtunnel – der kostenlos durchquert werden kann – während die andere über den Sankt-Bernhard-Tunnel führt. Für die Befahrung letzteren fällt zwar eine Gebühr an, inzwischen mehr als 40 Euro für die Hin- und Rückfahrt, die Route Chur – Sankt-Bernhard-Tunnel – Mailand ist damit aber preislich immer noch unter der Alternative Brenner. Hinzu kommen Vignettengebühren in der Schweiz und anfallende Autobahngebühren in Italien, die allesamt aber eher überschaubar bleiben. Zur Einreise nach Frankreich – und auch nach Monaco – genügen Reisepass bzw. Personalausweis.

Wer gerade die Reise nach Monaco genießen möchte, dem raten wir dazu, sich die Anreise von Westen aus Richtung Nizza zu überlegen. Wer bei der Cote D’Azur an Straßen aus Kinofilmen denkt, der liegt bei drei der wohl schönsten Straßen Europas goldrichtig: Die Basse Corniche, die direkt am Meer entlangführt, die Moyenne Corniche, die durch Eze-Village führt oder die Grande Corniche durch La Turbie und Col d’Eze. Alle drei Strecken sind so lustvoll und fantastisch zu fahren, dass wir fast schon empfehlen, ein Cabrio für die Strecke zu leihen. Endlich in Monaco angekommen, sollte man das Auto allerdings stehen lassen. Der Staat der Superlative ist nicht nur hervorragend zu Fuß zu erkunden, sondern leidet auch unter chronischem Parkplatzmangel.

Die Altstadt Monaco-Ville und das Hafenviertel Condamine bieten nicht nur eine Vielzahl an Restaurants und Cafés, mit denen sich die Erkundung des Fürstentums angenehm umrahmen lässt, sondern sind auch die Standorte vieler besonders schöner Bauten. Der Fürstenpalast der Grimaldi und die wunderschöne Kathedrale im spät-byzantinischen Stil zum Beispiel sind beide in der Altstadt zu finden. Auf dem Platz vor der Kathedrale befinden sich auch einige der besten Restaurants in diesem Teil der Stadt, eine Reservierung wird hier dringend angeraten.

Wer Roulette, Blackjack oder Baccarat bisher nur vom Online Casino kannte, der wird sich in Monaco gleich mehrmals verwundert die Augen reiben. Das alte Casino in Monte Carlo ist nicht nur eines der schönsten Casinos überhaupt – Glasmalerei, übergroße Skulpturen und zahlreiche Gemälde inklusive – sondern erwartet auch, dass der strenge Dresscode eingehalten wird.

Neben dem Hafenviertel sind es vor allem die vielen Gärten und Parks, für die sich ein extra Reisetag allemal lohnt. Wer danach noch mehr Lust auf Cote d’Azur bekommen hat, der sollte sich definitiv auch das Städtchen Grasse gönnen. Die einstige Parfüm-Hauptstadt der Welt ist immer noch eine der schönsten Städte des Mittelmeers überhaupt. Vor der Weiterfahrt unbedingt die lokale Köstlichkeit Fougassette probieren – ein Gebäck, welches mit Orangenblüten-Wasser zubereitet wird!

Der Artikel "Mit dem Auto nach Monaco" wurde am 31.01.2019 in der Kategorie Reise von Redaktion mit den Stichwörtern Mit dem Auto nach Monaco, Reise-Tipp, Caravan, Wohnwagen, Wohnmobil, Camper, Bahn veröffentlicht.

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