Ratgeber

Winterreifen - Wo liegen die Unterschiede in der Qualität?

8. November 2018
Redaktion
Winterreifen - Wo liegen die Unterschiede in der Qualität?
@ manfredrichter (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Wenn die Blätter von den Bäumen fallen und sich verfärben und die Temperaturen sinken, ist es höchste Zeit, die Sommerreifen gegen Winterreifen zu tauschen.

Wenn die Blätter von den Bäumen fallen und sich verfärben und die Temperaturen sinken, ist es höchste Zeit, die Sommerreifen gegen Winterreifen zu tauschen. Die meisten Autofahrer kennen wahrscheinlich die Faustregel: Von O bis O. Von Oktober bis Ostern sollen sie also aufgezogen sein. Der Gesetzgeber schreibt im Winter eine passende Bereifung vor, um die Sicherheit bei Schnee- und Eisglätte oder anderen winterlichen Straßenverhältnissen zu verbessern. Doch was gibt es beim Kauf der Winterreifen zu beachten, damit sie tatsächlich sicher sind? Woran zeigt sich gute Qualität und wo liegen die Vorteile hochwertiger Reifen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der folgende Ratgeber.

Gute Winterreifen auswählen

Im Herbst gilt es, das Fahrzeug winterfit zu machen. Das Umrüsten auf Winterreifen ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Der eigenen Sicherheit zuliebe sollten es gute Winterreifen sein. Es ist ratsam, dabei keine Kompromisse einzugehen und nicht am falschen Ende zu sparen. Dabei müssen hochwertige Modelle nicht unbedingt teuer sein. Bei Auspreiser, einem Vergleichsportal und einer Preissuchmaschine, gibt es zahlreiche qualitative Winterreifen von namhaften Herstellern zu unterschiedlichen Preisen, aus denen das günstigste Produkt ausgewählt werden kann. Der jeweilige Preis wird nach Erhalt der Artikelvorschau festgelegt . Die richtige Reifenwahl ist in verschiedenen Situationen sehr wichtig, beispielsweise beim schnellen Beschleunigen und Bremsen oder in Kurven. Die modernsten Systeme wie das Antiblockiersystem nützen wenig, wenn es an der Qualität der Winterreifen mangelt. Sie ist unverzichtbar für die Sicherheit im winterlichen Straßenverkehr. Winterreifen tragen den Schriftzug "M+S" oder alternativ das Alpine-Symbol (Schneeflocke vor einem Berg).

Was zeichnet einen qualitativen Winterreifen aus?

Der Sicherheit zuliebe gilt, dass auf keinen Fall an den Reifen gespart werden sollte. Die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) hat Billigreifen getestet und bei allen Modellen waren die Bremswege viel länger als bei Referenz Reifen und sie schwammen zudem bereits bei 80 km/h auf. Dies kann zu einer sehr gefährlichen Aquaplaningsituation führen, in der es schwer fällt, die Spur zu halten. Das Auto untersteuert schlimmstenfalls. Auch durch ein starkes Einlenken ist es nicht oder kaum möglich, das Fahrzeug auf Kurs zu halten. Der Bremsweg kann bei schlechten Reifen bei einer Vollbremsung auf nassen Fahrbahnen bei 100 km/h zwölf Meter länger sein als bei guten Reifen. Bei einer Vollbremsung entscheiden jedoch oftmals wenige Meter, ob es zu einem Unfall kommt und wie schwer er ist. Minderwertige Verarbeitungen und Materialmischungen sorgen bei Schnee und Matsch für schlechte Bodenhaftung. Billigreifen weisen kein genügendes Gripniveau auf. Zudem mangelt es an der Seitenführung. Gute Winterreifen gewährleisten auf verschneiten glatten Straßen in vielerlei Hinsicht eine bessere Haftung. Qualitätsunterschiede bestehen in der Gummimischung und Profilgestaltung. Dabei gilt: Umso weicher die Gummimischung, desto besser ist die Haftung. Ideal ist ein Härtegrad, der eine gute Haftung erzeugt, gleichzeitig aber auch einen geringen Abrieb hat.

Fazit

Wer beim Kauf der Reifen spart und damit mindere Qualität wählt, setzt die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer natürlich ebenso aufs Spiel. Auch ein Auto mit dem höchsten Sicherheitsstandard bringt nichts, wenn schlechte Winterreifen montiert sind. Die Nasshaftungsklasse spielt eine wichtige Rolle: Diese Einstufung gibt an, wie sich der Bremsweg verändert. Bei Klasse A ist er deutlich kürzer als bei Klasse B oder C. Im Allgemeinen sind guter Grip, kurze Bremswege, Griffigkeit und Kurventauglichkeit sehr wichtige Eigenschaften bei den Reifen. Die Profiltiefe der Winterreifen sollte trotz der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Mindesttiefe von 1,6 Millimetern mindestens vier Millimeter betragen.

Der Artikel "Winterreifen - Wo liegen die Unterschiede in der Qualität?" wurde am 08.11.2018 in der Kategorie Ratgeber von Redaktion mit den Stichwörtern Winterreifen - Wo liegen die Unterschiede in der Qualität?, Tipp & Infos, veröffentlicht.

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