Automobilindustrie

Ehemaliger Audi-Chef erhebt Haftbeschwerde

15. Oktober 2018, 09:06 Uhr
Ralf Loweg
Ehemaliger Audi-Chef erhebt Haftbeschwerde
mid Groß-Gerau - Der ehemalige Audi-Chef Rupert Stadler macht der Staatanwaltschaft schwere Vorwürfe. Audi
Der Abgas-Skandal hat Rupert Stadlers Karriere zerstört. Der einst mächtige Auto-Manager musste in Untersuchungshaft und verlor anschließend alle seine Ämter im Volkswagen-Konzern. Jetzt erhebt der ehemalige Audi-Chef in einer Haftbeschwerde schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft München II und die Justiz.


Der Abgas-Skandal hat Rupert Stadlers Karriere zerstört. Der einst mächtige Auto-Manager musste in Untersuchungshaft und verlor anschließend alle seine Ämter im Volkswagen-Konzern. Jetzt erhebt der ehemalige Audi-Chef in einer Haftbeschwerde schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft München II und die Justiz. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung.

So habe Rupert Stadler die Aufklärung der Abgas-Affäre nicht, wie vorgeworfen, behindern wollen. Die Anschuldigung sei im Haftbefehl diffus dargestellt und stütze sich auf ein abgehörtes Telefonat, das aber nicht abgehört hätte werden dürfen. Der Beschluss des Amtsgerichts für die Abhöraktion sei darüber hinaus widersprüchlich und grob rechtsfehlerhaft gewesen. Mit der Haftbeschwerde waren Rupert Stadlers Anwälte bislang beim Amts- und beim Landgericht in München gescheitert. Nun muss das Oberlandesgericht entscheiden.

Der Artikel "Ehemaliger Audi-Chef erhebt Haftbeschwerde" wurde am 15.10.2018 in der Kategorie Recht von Ralf Loweg mit den Stichwörtern Automobilindustrie, Personalie, Recht, Recht, veröffentlicht.

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