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,,70 Jahre Porsche Sportwagen": Ferry-Porsche-Stiftung gegründet

16. Mai 2018, 10:45 Uhr
ampnet
,,70 Jahre Porsche Sportwagen
Ferry-Porsche-Stiftung gegründet: Übergabe der Anerkennungsurkunde (von links: Oliver Blume, Wolfgang Reimer, Dr. Wolfgang Porsche, Uwe Hück) Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche
Anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Marke ruft der Stuttgarter Sportwagenhersteller die Ferry-Porsche-Stiftung ins Leben.

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Marke ruft der Stuttgarter Sportwagenhersteller die Ferry-Porsche-Stiftung ins Leben. Sie soll vor allem Projekte in den Bereichen Bildung und Soziales unterstützen sowie in der Kinder- und Jugendförderung aktiv werden. Ausgestattet ist die Stiftung zunächst mit zehn Millionen Euro. In einem zweiten Schritt folgen weitere zehn Millionen Euro. Danach soll jährlich Kapital aus dem Gewinn dazukommen. Bisher schon hat das Unternehmen jährlich bis zu fünf Millionen in die Förderung von gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Einrichtungen gesteckt.

Namensgeber Ferry Porsche, Sohn des berühmten Fahrzeugkonstrukteurs Prof. Ferdinand Porsche, hatte die Sportwagenmarke Porsche im Jahr 1948 begründet, als er sich mit dem Modell 356 seinen Traum vom perfekten Sportwagen verwirklichte. Bis heute prägt seine Führungsphilosophie die Firma. ,,Wirtschaftlicher Erfolg und soziale Verantwortung gehören für Porsche untrennbar zusammen", sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. ,,Mit der Ferry-Porsche-Stiftung stärken wir unsere bisherigen sozialen und gesellschaftlichen Aktivitäten nachhaltig und unabhängig von unserem unternehmerischen Tagesgeschäft."

,,Wer einen guten Zweck mittels Stiftung fördert, der gestaltet die Gesellschaft nachhaltig mit - unabhängig von politischen Moden und wirtschaftlichen Zwängen", sagte Wolfgang Reimer, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Stuttgart. Als Vertreter der Landesregierung Baden-Württemberg übergab er die Anerkennungsurkunde in einer kleinen Feierstunde in Zuffenhausen.

Die Ferry-Porsche-Stiftung will sich in erster Linie an Porsche-Standorten Stuttgart, Weissach und Leipzig sowie der Umgebung engagieren. Im Mittelpunkt sollen vor allem junge Menschen stehen. Das Unternehmen plant, sich künftig verstärkt mit eigenen Programmen im Rahmen der Stiftung zu engagieren.

Als Aufsichtsorgan berät ein Kuratorium die Ferry-Porsche-Stiftung bei der Auswahl von Projekten sowie der Verteilung von Stiftungsgeldern. Es kontrolliert auch deren sachgemäße Verwendung. Ehrenvorsitzender des Kuratoriums ist Dr. Wolfgang Porsche, Aufsichtsratschef der Porsche AG und Sohn von Ferry Porsche. Vorsitzender ist Oliver Blume. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt Uwe Hück, der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats. Weitere Mitglieder des Kuratoriums sind Andreas Haffner, Personalvorstand, und Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT.

Der Vorstand und eine Geschäftsstelle übernehmen die operative Leitung. Dr. Josef Arweck, Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Presse von Porsche, übernimmt den Vorsitz des Vorstands der Stiftung. Stellvertretende Vorsitzende sind Kai Bliesener, Generalsekretär des Gesamtbetriebsrats der Porsche AG, sowie Dr. Carmen Selg, Leiterin Bilanzen und Steuern bei der Porsche AG. (ampnet/Sm)

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