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Ein Auto für Schneewittchen

21. März 2018, 14:07 Uhr
Mirko Stepan 9
9Ein Auto für Schneewittchen
mid Frankfurt am Main - Testfahrt mit dem kleinsten Mitglied der neuen Mirror-Familie von Fiat: dem 500 Mirror. FCA
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Spieglein, Spieglein an der Wand: Nicht nur Märchen-Experten wissen, dass jetzt die Frage nach der Schönheit folgt. Wenn Fiat seinen Kunden mit der neuen Mirror-Familie den Spiegel vorhält, geht es neben Äußerlichkeiten vor allem um innere Werte - in diesem Fall um Konnektivität. Denn hier glänzen die Sondermodelle. Der Motor-Informations-Dienst (mid) hat den Fiat 500 Mirror getestet.


Spieglein, Spieglein an der Wand: Nicht nur Märchen-Experten wissen, dass jetzt die Frage nach der Schönheit folgt. Wenn Fiat seinen Kunden mit der neuen Mirror-Familie den Spiegel vorhält, geht es neben Äußerlichkeiten vor allem um innere Werte - in diesem Fall um Konnektivität. Denn hier glänzen die Sondermodelle. Der Motor-Informations-Dienst (mid) hat den Fiat 500 Mirror getestet.

Sonnenschein und strahlend blauer Himmel, perfekte Bedingungen für eine Ausfahrt im neuen Fiat 500 Mirror. Der ist passenderweise in Italia Blau lackiert, da kommen fast schon Frühlingsgefühle auf. Noch schnell einen Espresso, und los geht's. Der 500 Mirror trägt das englische Wort für "Spiegel" deshalb im Namen, weil alle Konnektivitätsdienste, die über das Entertainmentsystem "Uconnect HD LIVE" im Sondermodell serienmäßig nutzbar sind, auf dem 7-Zoll-Display auf der Mittelkonsole gespiegelt werden können. Was als App auf dem Smartphone läuft, wird also im Auto auf dem Bildschirm angezeigt. Und lässt sich über das Touchpad oder die Sprachsteuerung via Bluetooth ganz gefahrlos und völlig legal während der Fahrt bedienen.

Optional bietet Fiat für die Mirror-Modelle auch die Erweiterung "Mopar Connect" an, die fürs erste Jahr 300 Euro extra kostet. Dazu gehören diverse Dienste rund ums Auto, die dann vom Smartphone aus abrufbar sind. Von der Anzeige der Parkposition über eine Diebstahl-Warnanzeige bis hin zur Möglichkeit, einen bestimmten Bewegungsradius festzulegen, um eine Warnmeldung zu erhalten, wenn dieser überschritten wird, sind zahlreiche Services im Paket, die sich um des Thema "vernetztes Auto" drehen. Wer Spaß daran hat, den Inhalt seines Kühlschranks mit dem Smartphone zu checken oder die heimische Heizungsanlage per App zu steuern, findet an diesem Konnektivitätsdienst mit Sicherheit gefallen. Wer Nachrichten postalisch übermittelt, gehört nicht zur Zielgruppe.

Doch auch ohne diese Erweiterung, die beispielsweise auch Wartungsintervalle und Fahrdaten des Bordcomputers überträgt, kann das Mirror-Modell ein interessantes Angebot sein. Denn es enthält laut Fiat Sonderausstattungen, die Kunden tatsächlich bei der Konfiguration ankreuzen. So entstehe ein echter Preisvorteil von rund 1.000 Euro. Der Fiat 500 Mirror, in der beliebtesten Motorenvariante 1.2 8V, also dem Vierzylinder-Benziner mit 51 kW/69 PS und Fünfgang-Handschaltung, startet bei 16.290 Euro. Neben der Konnektivität sind serienmäßig an Bord: Glasdach, Klimaanlage, 16-Zoll-Leichtmetallräder, Nebelscheinwerfer, Chromblenden für Außenspiegel und Kühlergrill, Tempomat, Lederlenkrad, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und LED-Tagfahrlicht. Beim Dachhimmel und den Verkleidungsbezügen haben Kunden die Wahl zwischen beige oder schwarz. Frischluftfans bekommen den Mirror auch als 500C mit großem Faltdach ab 18.890 Euro.

Neben dem Bestseller 500 sind auch seine Namensvettern 500L und 500 X als Mirror-Modelle zu haben. Die regulären Preise beginnen hier bei 16.990 beziehungsweise bei 19.490 Euro, als Ausstattungs-Features kommen dann modellspezifisch noch Annehmlichkeiten wie Bi-Xenon-Licht oder Rückfahrkamera hinzu. Bis Ende April gibt's noch 2.500 Euro Prämie für diejenigen, die bei Fiat mit einem Mirror-Neuwagen voll auf Konnektivität setzen. Das ist beinahe märchenhaft.

Mirko Stepan / mid

Der Artikel "Ein Auto für Schneewittchen" wurde am 21.03.2018 in der Kategorie News von Mirko Stepan mit den Stichwörtern Auto, Sondermodell, Digitalisierung, App, News, veröffentlicht.

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