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Mitsubishi Eclipse Cross: Crossover mit starkem Auftritt

14. März 2018, 09:48 Uhr
Rudolf Huber 6
6Mitsubishi Eclipse Cross: Crossover mit starkem Auftritt
mid Groß-Gerau - Das SUV-Crossover Eclipse Cross setzt bei Mitsubishi optisch neue Akzente. Mitsubishi
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Mitsubishi Eclipse - stimmt, da war doch mal was! Wer sich in den 1990er Jahren mit Sportcoupés aus Fernost beschäftigte, kann sich sicher noch an diesen Flitzer erinnern. Zwei Generationen lang wurde das Modell angeboten, dann verschwand der Name zumindest in Deutschland in der Versenkung. Um dann 2017, wie einige Jahre zuvor beim SpaceStar, wiederbelebt zu werden - allerdings mit einem entscheidenden Zusatz.

Mitsubishi Eclipse - stimmt, da war doch mal was! Wer sich in den 1990er Jahren mit Sportcoupés aus Fernost beschäftigte, kann sich sicher noch an diesen Flitzer erinnern. Zwei Generationen lang wurde das Modell angeboten, dann verschwand der Name zumindest in Deutschland in der Versenkung. Um dann 2017, wie einige Jahre zuvor beim SpaceStar, wiederbelebt zu werden - allerdings mit einem entscheidenden Zusatz.

Eclipse Cross heißt der Neue, und er schiebt sich sehr geschmeidig in die Lücke zwischen dem kleinen ASX und dem großen Outlander. Vom Format des 4,41 Meter langen Fahrzeugs passt das genau. Bei der Optik gibt es aber erhebliche Unterschiede. Denn der Eclipse Cross hat nichts mit dem eher braven Outfit seiner Markenkollegen zu tun. Er pflegt den auffallenden Auftritt, setzt auf deutliche Kanten und Sicken, ein nach hinten deutlich heruntergezogenes Dach im Coupé-Stil und auf zwei üppig dimensionierte Heckspoiler. Das muss man mögen, und das wird manchen langjährigen Mitsubishi-Fahrer vielleicht ein wenig verschrecken. Ganz klar: Der neue Crossover polarisiert und gibt ein bisschen den jungen Wilden. Aber das - logo, wieder geht es um Geschmack - durchaus überzeugend.

Im Innenraum bleibt die Design-Revolution aus. Die Materialien schauen gut aus und fassen sich ebenso an, die Schalter und Hebel plus das Touchpad in der Mittelkonsole lassen sich nach kurzer Eingewöhnung recht ablenkungsfrei bedienen. Stichwort Ablenkung: Die wird auch durch das in den höheren Ausstattungsstufen serienmäßige Head-up-Display verringert, das wichtige Daten direkt ins Blickfeld des Fahrers spiegelt. Ab der getesteten Version Plus ist auch das Infotainmentsystem mit 7-Zoll-Bildschirm und Kopplungs-Möglichkeiten für Apple CarPlay und Android Auto drin.

Beim Thema Auto fürs Geld ist der Eclipse Cross gut dabei, denn schon die Basis bietet angenehme Sachen wie beheizbare Außenspiegel, Zentralverriegelung, Tempomat, Audiosystem, Klimaautomatik, Spurhalteassistent oder Berganfahrhilfe. Die verschieb- und sehr flexibel klappbare Rücksitzbank ist ebenfalls immer eingebaut, Feinheiten wie das schlüssellose Starten oder die Rückfahrkamera bringt die Plus-Variante mit. Wobei gerade Letztere im Alltagsbetrieb angesichts der nicht übermäßig guten Sicht nach hinten als sehr hilfreich empfunden wird.

Ein Raumwunder ist der Eclipse Cross eher nicht, vorne geht es auf gut konturierten Sitzen recht geräumig zu, hinten ist eher durchschnittlich viel Platz. Dort fordert auch das stark eingezogene Dach seinen Tribut. Der Kofferraum ist dank der Rückbank variabel, er fasst bei voller Bestuhlung zwischen 359 und 485 Liter, bei umgeklappter Bank maximal 1.140 Liter und lässt sich trotz relativ hoher Ladekante anstandslos beladen.

Angetrieben wird der Japan-Crossover von einem 1,5-Liter-Benziner mit Turbounterstützung, der per Sechsgang-Handschalter (wahlweise auch per CVT-Getriebe) respektable 163 PS an die Vorderräder bringt. Allerdings liegt die Maximalleistung erst bei 5.500 U/min an. Das bedeutet, dass man ordentlich Gas geben muss, wenn's flott voran gehen soll. Im Idealfall vergehen für den 0-bis-100-Spurt 10,3 Sekunden, und erst bei 205 km/h ist Schluss - gute Werte für einen doch recht kleinen Motor und eine ordentliche Portion Auto mit einem Leergewicht von gut 1,5 Tonnen. 8,5 Liter Durchschnittsverbrauch signalisierte der Bordcomputer nach dem Praxistest, auch das bleibt im Rahmen.

Das Fahrwerk des Eclipse Cross ist eher von der softeren Sorte, ohne aber durch ein teigiges Gefühl zu nerven - man ist ganz einfach recht komfortabel unterwegs, kann es in Kurven aber durchaus etwas flotter angehen. Die Lenkung ist angenehm direkt, in der Mittellage bleibt aber in Sachen Rückmeldung noch Luft nach oben.

Eclipse Cross-Fahren beginnt aktuell bei 21.990 Euro, der getestete Plus ist ab 25.490 Euro zu haben. Für die Premium-Lackierung mit beeindruckendem Tiefeneffekt verlangt Mitsubishi 890 Euro extra. Ein 2,2-Liter-Diesel soll in der zweiten Jahreshälfte nachgereicht werden.

Rudolf Huber / mid, Bianca Burger / mid

Technische Daten Mitsubishi Eclipse Cross Plus:
Viertüriges Crossover-SUV-Coupé der unteren Mittelklasse, Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimeter: 4.405/1.805/1.685/2.670, Leergewicht: 1.507 kg, Zuladung: 543 kg, Kofferraumvolumen: 359 - 1.140 l.
Antrieb: 4-Zylinder-Turbo-Benziner mit Direkteinspritzung, Hubraum 1.499 ccm, Leistung: 120 kW/163 PS bei 5.500 U/min, max. Drehmoment: 250 Nm bei 1.800 - 4.500 U/min, 0-100 km/h: 10,3 s, Höchstgeschwindigkeit: 205 km/h, Sechsgang-Schaltgetriebe, Frontantrieb, Normverbrauch: 6,6 l Super/100km, CO2-Ausstoß: 151 g/km, Preis: ab 25.490 Euro.

Der Artikel "Mitsubishi Eclipse Cross: Crossover mit starkem Auftritt" wurde am 14.03.2018 in der Kategorie Fahrbericht von Rudolf Huber mit den Stichwörtern Auto, Lifestyle, Test, Fahrbericht, Crossover, SUV, Benziner, Test-Bericht, Pressevorstellung, Test, Bericht, Kurztest, Vorstellung veröffentlicht.

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