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Die Privatautos der F1-Stars

5. Februar 2018
Redaktion
Die Privatautos der F1-Stars
mid Groß-Gerau - Schwarze Schönheit: Durch aufwendige Handarbeit wurde bei Inden Design aus einem Mercedes AMG SLS ein einmaliges Sondermodell. Jordi Miranda
Auf der Rennstrecke sind sie die schnellsten Fahrer der Welt, doch mit welchen Fahrzeugen sind die Formel 1-Stars eigentlich privat unterwegs? Wir gehen dieser Frage auf den Grund und werfen einen Blick auf die besten Fahrer im Feld.

Als viermaliger Weltmeister bleiben Lewis Hamilton nicht allzu viele neue Ziele auf der Strecke. Somit verwundert es nicht, dass der Brite in der freien Zeit seine eigene Privatgarage komplettiert. Ein besonders schönes Stück der Sammlung ist der Pagani Zonda 760 LH, der als Spezialanfertigung um die Ecke kommt. LH steht für den Namen des Sportlers selbst, während die Zahl die 760 PS ausdrückt, die der AMG-Zwölfzylinder auf die Straße bringt. Extrem weit entfernt vom F1-Wagen Mercedes AMG F1 W08 EQ Power+ ist das Auto damit nicht. Mit genau diesem wurde der Engländer schließlich Fahrerweltmeister und ist auch in den Sportwetten zur kommenden Saison mit einer Quote von 2,30 der große Favorit vor Sebastian Vettel (Stand 23. Januar). Ob es mit dem W09 dann wirklich so kommt?

Falls nicht, kann Hamilton in seiner Freizeit immerhin noch auf einige andere hochkarätige Modelle setzen, um die Enttäuschung angemessen zu verarbeiten. Beispielsweise steht für seine Aufenthalte in Kalifornien ein roter Shelby Mustang GT500 parat, der wie der Name schon verrät, mit 500 PS produziert wurde. Als Oldtimer-Liebhaber ist der Brite ebenso bekannt, da er gleich zwei 427 Shelby Cobra aus dem Jahr 1966 in der Garage stehen hat, samt perfekt restaurierten Teilen. Dazu kommt noch ein McLaren P1 und – dem eigenen Rennstall angemessen – ein Mercedes-Modell. Mit dem SLS AMG Black Series in roter Lackierung wurden Hamilton Wünsche im Wert von 249.990 Euro erfüllt. Ein Schnäppchen für den derzeitigen Seriensieger mit einem Jahresgehalt von 25 Millionen Euro.

Weniger Masse, doch ebenso viel Glanz bei Konkurrenz

Der Haupt-WM-Rivale Sebastian Vettel lässt es etwas gemächlicher angehen und hat vor allem mit Dienst- sowie geschenkten Autos seine Garage daheim gefüllt. Von Ferrari erhält der Heppenheimer einen Maserati, während Jeep noch einen Grand Cherokee für das Gelände beisteuert. Bereits vor der Unterschrift als Ferrari-Fahrer war Vettel stolzer Inhaber eines Ferrari 458 Italia, während Vater Norbert von seinem Sohn einen Ferrari California erhielt. Ganz bodenständig wird es schließlich mit einem gebraucht gekauften VW Bus, der besonders viel Platz bietet und vergleichsweise geringe 36.000 Euro kostete. Als einer der Sieger des Abu Dhabi Grand Prix im Jahr 2009 erhielt Vierfach-Champion Vettel ebenfalls einen Mercedes SL 65 Black Series inklusive 670 PS. Ob der Deutsche diesen öfter benutzt, ist nicht überliefert.

Vettels Ex-Teamkollege Daniel Ricciardo kam in seinen Toro Rosso-Zeiten noch nicht in den Genuss der höchsten Automobilklasse. Stattdessen gab es vom Rennstall aufgrund der Partnerschaft mit Renault einen Clio RS. Mittlerweile finden sich als Red Bull-Fahrer einige Infiniti-Modelle im Inventar des Australiers, der in Monaco mit einem Q50 fährt. Der jetzige Teamkollege Kimi Räikkönen ist durch seine unerreichte Coolheit berühmt geworden, fing jedoch auch mal kleiner an und fuhr unter anderem für das Lotus-Team. In dieser Zeit erhielt der Finne einen Lotus Evora S, den er nach Ende seines Vertrages allerdings wieder zurückgeben musste. Mittlerweile sind Alfa Romeo und ein Ferrari FF die Fortbewegungsmittel des Iceman.

Der Artikel "Die Privatautos der F1-Stars" wurde am 05.02.2018 in der Kategorie Specials von Redaktion mit den Stichwörtern Die Privatautos der F1-Stars, Event, Messe, veröffentlicht.

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