Ratgeber

Die besten Rennräder des Jahres 2017

9. November 2017
Redaktion
Die besten Rennräder des Jahres 2017
Pinarello Dogma F10
Bevor man sich versieht, wird schon das nächste Frühjahr vor der Tür stehen. Dann geht es wieder auf das Rad und die Straße, bei vielen gar in Wettbewerben. In diesem Artikel beleuchten wir einige der interessanten Rennrad-Erscheinungen des Jahres 2017. Welches lohnt sich im Hinblick auf Performance sowie Preis-Leistung wirklich?



Wie die Profis: Pinarello Dogma F10

Einer der bekanntesten Radsportler der Welt ist mit dem Pinarello Dogma F10 unterwegs. Die Rede ist dabei vom britischen Tour de France-Sieger Chris Froome. Das neue Modell wurde von Experten mit Begeisterung aufgenommen. Es besitzt einen weiterentwickelten asymmetrischen Rahmen aus Kohlefaser, der wiederum Verbesserungen in Gewicht und Steifheit im Vergleich zum Vorgänger bringt. Mit 820 Gramm handelt es sich letztlich um ein wahres Leichtgewicht. Hinsichtlich der Aerodynamik kommt das Dogma F10 mit einem konkav geformten Fallrohr daher, welches den Trinkflaschenhalt umso stromlinienförmiger gestaltet. Gegenüber dem F8 wurde das Handling massiv verbessert, was dazu führt, dass Kurven während der Abfahrt erstaunlich präzise und problemlos befahren werden können. Während des Aufstiegs ist das augenblickliche Umsetzen von Pedalen in Vortrieb gelungen. Somit wird das Bike auf allen vorstellbaren Strecken seine Stärken zum Ausdruck bringen können. Auch 2018 wird Chris Froome wieder einmal als Favorit in die Tour de France gehen. Mit einer Quote von 2,25 (Stand 1. November) wird er momentan vor Tom Dumoulin geführt. Neben den eigenen Fähigkeiten und dem Team spielt dabei natürlich auch zuverlässige Technik eine Hauptrolle. Für knapp unter 6.000 € ist das Pinarello Dogma F10 zu kaufen, einige zusätzliche Ausstattungsmerkmale sind gegen einen Aufpreis erhältlich.

Preis-Leistungs-Champion: Felt FR30

Etwas günstiger ist ein anderes Rennrad zu haben und kommt damit auch schon den etwas hobbymäßiger orientierten Sportlern entgegen. Ab 1.249 € gibt es das Felt FR30 und damit ein recht ausgewogenes Rad, das nicht in der Spitze mithalten kann, aber dennoch eine überdurchschnittliche Performance anbietet. Selbst eine Carbon-Sattelstütze ist im Angebot integriert. Nachteile liegen vor allem im Bremssystem und Gewicht. Es handelt sich um Felgenbremsen, die zwar sicher verzögern, aber trotzdem keinen klaren Druckpunkt besitzen. Statt Leichtgewicht zu sein, bringt das FR30 ein halbes Kilo mehr als vergleichbare Modelle auf die Waage. Wen das nicht allzu sehr stört, findet bei der Marke Felt ein Rad, das allemal Rennsport-tauglich ist und dabei mit hoher Wendigkeit sowie einem erstklassigen Federungskomfort punktet.

Hochwertige Qualität unter 2.000 €: Rose Xeon RS-3000

Für knapp unter 2.000 € ist unterdessen ein Rennrad der Marke Rose zu haben. Rose produziert seine Präzisionsmaschinen im westlichen Münsterland, genauer gesagt in der Kleinstadt Bocholt. Das letzte Top-Rennrad war das Alu-Rad Xeon RS-3000, welches mit einem allemal wettbewerbsfähigen Kampfgewicht von 7,1 Kilogramm ins Rennen zieht. Dieser Trend zur Gewichtsreduktion ist ebenfalls in der Automobilbranche ausgeprägt. Ein entscheidender Teil dieses tiefen Wertes ist das Rahmen-Gabel-Set, welches mit 1,6 Kilogramm punkten kann. So kann das Xeon RS-3000 gar gegen einige Carbon-Räder triumphieren. Die neue Shimano Ultegra-Gruppe R8000 vervollständigt den ersten, rundum positiven Eindruck. Einmal auf der Straße unterwegs, kommt eine aufrechte Fahrerhaltung und der Federkomfort besonders zur Geltung. Durch das sehr ruhige Handling ist das Rad sowohl für entspanntere als auch sportlich anspruchsvollere Touren optimal geeignet. Die Beschleunigung des Rose Xeon RS-3000 ist erstklassig und zudem bietet das Modell einen gut funktionierenden Geradeauslauf.

Radon Sage Carbon Ultegra SL: Punkte im Preis

Mit dem Radon Sage Carbon Ultegra SL wird die Liste einiger der besten 2017-er Rennräder abgeschlossen. Was macht genau dieses Rad zu einem derjenigen, die hier unbedingt Erwähnung finden sollten? Vieles steckt bereits im Namen des Produktes selbst. Der Carbon-Rahmen ist mit das beste, was man auf dem Markt kaufen kann. Dazu gibt es wie schon beim Rose Xeon RS-3000 eine komplette Ultegra-Gruppe mit im Lieferumfang. Der ganze Spaß kostet dann am Ende des Tages 1.999 € laut Listenpreis. Bei entsprechenden Angeboten ist das Rad aber auch durchaus für etwas weniger Geld sowohl online als auch bei Fachhändlern zu bekommen. Einmal mit dem Sage Carbon Ultegra SL unterwegs, kommt das gesamte Potential auf der Straße zum Vorschein. Sobald man die Streckung und Sattelüberhöhung so richtig ausnutzen kann, erkennt man augenblicklich die Vorteile des Rennrads: Die Beschleunigung ist exzellent und das Rad folgt jeder Bewegung erstklassig. Eine optimale Haltung beim Fahren ist damit gewährleistet, und insbesondere der kurze Radstand kann neben dem in dieser Kategorie sehr günstigen Preisklasse sehr überzeugen.

Es lässt sich das Fazit ziehen, dass exzellente Technik nicht immer gleich astronomische Preise kostet. Stattdessen gibt es sehr gut kalkulierte, hohen Anforderungen entsprechende Rennräder bereits zu angemessenen Preisen. Sobald es ins Profi-Segment geht, wandern die Preise entsprechend nach oben.

Der Artikel "Die besten Rennräder des Jahres 2017" wurde am 09.11.2017 in der Kategorie Ratgeber von Redaktion mit den Stichwörtern Die besten Rennräder des Jahres 2017, Tipp & Infos, veröffentlicht.

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