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Umfrage: Was Verkehrsteilnehmer wirklich stört

2. Oktober 2017, 10:04 Uhr
pr-gateway
Umfrage: Was Verkehrsteilnehmer wirklich stört
Umfrage: Was Verkehrsteilnehmer wirklich stört
Die Sparkassen DirektVersicherung AG (S-Direkt) hat in einer aktuellen Umfrage ihre Kunden und Website-Besucher gefragt, was sie im Straßenverkehr besonders stört.

Die Sparkassen DirektVersicherung AG (S-Direkt) hat in einer aktuellen Umfrage ihre Kunden und Website-Besucher gefragt, was sie im Straßenverkehr besonders stört. Für ein Drittel der Umfrageteilnehmer ist dabei das größte Ärgernis, wenn keine Rettungsgasse im Stau gebildet wird. Gleich dahinter: Smartphone-Benutzer am Steuer (25 Prozent).

"Armleuchter! Vollpfosten! Sonntagsfahrer!" - am häufigsten schimpfen die Deutschen in ihrem Auto und regen sich über andere Fahrzeugführer auf. "Im geschützten Fahrzeuginnenraum wird dem Ärger Luft gemacht", sagt Ulrich Lütkemeyer, Verkehrs-Experte der Sparkassen DirektVersicherung, die einer der führenden Direktanbieter für Autoversicherungen in Deutschland ist. Nach einer Befragung von AutoScout24 schimpfen 63 Prozent der Männer und ganze 70 Prozent der Frauen im Auto ab und zu vor sich her. Vier Prozent der Frauen und zwei Prozent der Männer kurbeln dazu sogar ihr Fenster herunter und werden laut. "Meist ärgern sich die Menschen zu Recht, denn die Sicherheit wird durch Fehlverhalten schlichtweg eingeschränkt - und zum Teil sind sogar Menschenleben in Gefahr", so Lütkemeyer.

Der größte Aufreger ist derzeit das Fehlverhalten bei Unfällen auf der Autobahn. Über die fehlende Rettungsgasse berichteten in den letzten Monaten viele Medien. Und Radiosender geben inzwischen gleich mit der Staumeldung den Hinweis, darauf zu achten, dass Rettungsfahrzeuge genügend Platz haben. 33 Prozent der S-Direkt-Umfrageteilnehmer gaben die fehlende Rettungsgasse auch als "No-Go" Nummer Eins an. Schleicher auf der linken oder mittleren Spur ärgern 23 Prozent besonders. Drängler und Raser - womöglich noch mit Lichthupe - sind für 18 Prozent ein Dorn im Auge.

Platz zwei belegen die Smartphone-Benutzer am Steuer mit 25 Prozent. "Leider ist das sehr häufig zu beobachten - trotz der vielen Videos in den sozialen Medien, die zeigen, was ein Unfall durch diese Ablenkung bewirken kann", bedauert Lütkemeyer. Telefonieren beim Fahren bewirkt die gleiche Reaktionseinschränkung wie 0,8 bis 1,3 Promille Alkohol im Blut, wissen Verkehrspsychologen. Noch gefährlicher wird es, wenn während der Fahrt E-Mails gecheckt oder WhatsApp-Nachrichten geschrieben werden. Solches Fehlverhalten ist ein Hauptgrund von Unfällen. Dass diese Gefahr oft ausgeblendet würde, hätte mit der Illusion der Unverletzbarkeit zu tun, erklären die Psychologen. "Rettungskräfte blockieren oder Kurznachrichten schreiben geht gar nicht", fasst Lütkemeyer zusammen. Daher sollte ohne Wenn und Aber eingefordert werden, dass Regeln befolgt werden. Schließlich geht es auch darum, Schäden an Mensch und Gerät zu vermeiden - und damit Leid und Kosten.

Höhere Strafen
"Wir wundern uns nicht, dass die Menschen schärfere Sanktionen fordern, um die Sicherheit zu erhöhen", so Lütkemeyer. Die Behörden handeln bereits. Der Bundesrat hat am 22.09.2017 entschieden, dass künftig höhere Bußgelder gelten, wenn Rettungskräfte von rechtzeitiger Hilfe abgehalten werden. Kommt es zur Gefährdung von Menschen, stehen 280 Euro, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot im Raum.

Weitere Informationen: www.sparkassen-direkt.de

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