Ratgeber

Fernlicht, Abblendlicht & CO.: Autoscheinwerfer nachrüsten

20. September 2017
Redaktion
Fernlicht, Abblendlicht & CO.: Autoscheinwerfer nachrüsten
@ MikesPhotos (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Nur weil ein Scheinwerfer funktioniert, heißt das nicht, dass er auch gut ist und für Sicherheit sorgt. Insbesondere alte Autos sind im Vergleich zu modernen wahre Blindschleichen. Doch wie kann man nachrüsten?

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und an manchem Morgen müssen Autofahrer in Deutschland wieder dichte Nebelbänke im Dämmerlicht auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule durchqueren. Alte Scheinwerfer wirken im Vergleich zu modernen LED-Lichtern wie Fackeln und bieten kaum ausreichend Sicht. Doch da gibt es Abhilfe – und das nicht nur von bekannten und manchmal teuren Herstellern, die Upgrade-Kits für Fernlicht, Abblendlicht und Co. anbieten.



Nach den Lampen der Wohnung werden auch die am Auto gewechselt

Mit den neuen Lampen bringen Autofahrer spürbar mehr Licht auf die Straße. Und die neuen LED-Scheinwerfer benötigen keine größere Leistung. Wie zuhause in der Wohnung, wo man bspw. 90 Watt Glühbirnen durch 13 Watt LED-Birnen ausgetauscht hat. Wir wollen nicht zu technisch werden, doch die elektrische Leistung einer Scheinwerferanlage sagt nichts über ihre Lichtleistung, sprich Helligkeit aus. Hier wären die Stichworte vielmehr Lumen, Leuchtdichte und Lichtstrom. Wer heute seine Scheinwerfer, egal ob Fernlicht oder Abblendlicht, nachrüsten will, kommt an LED nicht mehr vorbei.

Noch vor wenigen Jahren war diese Technik ausschließlich dem Luxussektor vorbehalten – heute ist sie fast schon Standard und so weit ausgereift, dass man wie bereits erwähnt nicht mehr zu teuren Platzhirschen beim Nachrüsten gehen muss, sondern auch schon hervorragende Ware von unbekannteren Marken kaufen kann. Beispielsweise bietet der Hersteller Lightpartz nachrüstbare LED Scheinwerfer an, die der ECE Regelung entsprechen und das E-Prüfzeichen besitzen. Die ECE-Regelung nach Nummer 112 bedeutet: Kraftfahrzeugscheinwerfer für asymmetrisches Abblendlicht oder Fernlicht oder beides, der mit Glühlampen und / oder LED-Modulen ausgestattet ist. STVO Zulassung nahezu weltweit dank E-Prüfzeichen (Referenzkennzahl: 12,5). Einfach gesagt, diese LED Scheinwerfer kann man fast auf der ganzen Welt im öffentlichen Straßenverkehr nutzen.



Auf Xenon-Scheinwerfer folgte LED und auf LED-Scheinwerfer folgt Laser

Wie bereits erwähnt galten LED-Scheinwerfer lange Zeit als Luxus, noch vor wenigen Jahren versuchten viele die Scheinwerfer auf Halogen oder Xenon (Gasentladungslampen) nachzurüsten. Doch diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Doch nicht nur über die Lichtleistung wird eine Verbesserung der Sicht erzielt, sondern insbesondere durch genauere Ausstreuung des Lichts. Sprich, dass es auf die richtigen Stellen der Straße gelenkt wird.

Während das Xenon-Licht ausstirbt, das LED Licht State of the Art ist, sitzt mit dem Laserlicht schon der nächste Herausforderer in den Startlöchern. Hier generieren Laser-Dioden einen Laserstrahl, der durch eine Phosphor-Schicht in Licht (optisch wie Tageslicht) gewandelt wird.

Übrigens: Wenn Sie an alten Autos eine abnehmende Lichtstärke feststellen, muss dies nicht an den Scheinwerfern, am Fernlicht, an den Fernscheinwerfern oder am Abblendlicht liegen. Manchmal werden Relais, Kabel und Co. „schwächer“, da Übergangswiderstände zu einem Spannungsabfall führen. Somit wird das Licht schwächer.

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