Motorsport

Wenn Rennfahrer sich an den Kopf greifen

4. Mai 2017, 15:20 Uhr
Ralf Loweg
Wenn Rennfahrer sich an den Kopf greifen
mid Groß-Gerau - Mit offenem Visier: Auch Langstrecken-Weltmeister Timo Bernhard schwört auf den neuen Schubert-Helm SF1 Pro. Schuberth
Bei diesem Gewicht wird sich so mancher Rennfahrer an den Kopf greifen. Warum das? Ganz einfach: Um mit den Händen zu fühlen, ob er seinen Helm tatsächlich auch aufgesetzt hat. Denn gerade einmal 1.150 Gramm wiegt der neue Schuberth SF1 Pro und liegt damit 150 Gramm unter dem Gewicht des Vorgängers. Was macht diesen Helm so besonders?

Bei diesem Gewicht wird sich so mancher Rennfahrer an den Kopf greifen. Warum das? Ganz einfach: Um mit den Händen zu fühlen, ob er seinen Helm tatsächlich auch aufgesetzt hat. Denn gerade einmal 1.150 Gramm wiegt der neue Schuberth SF1 Pro und liegt damit 150 Gramm unter dem Gewicht des Vorgängers. Damit ist er laut Hersteller einer leichtesten Rennhelme der Welt. Laut Schuberth eignet sich der SF1 Pro nicht nur für die Formel 1 mit ihren massiv hohen g-Kräften. Auch Semi-Profis und ambitionierte Piloten anderer Automobilsport-Kategorien könnte auf diesen Kopfschutz vertrauen.

Die Schale des neuen Leichtgewichts ist aus Carbon-Verbundstoffen wurde komplett neu gestaltet und soll noch weniger Angriffspunkte für den Fahrtwind bieten. Gleichzeitig optimierte Schuberth die Lufteinlässe und die Luftführung im Helm. Die Innenschale aus Energie-absorbierendem Spezialschaumstoff wurde an den Seiten etwas schlanker ausgeführt, was das Aufsetzen erleichtert und die Belüftung verbessert, erklärt der Hersteller. Weitere Vorteil: Das neue Innenfutter soll die Rennfahrer besser gegen Motorgeräusche abschirmen.

Die Formel 1-Piloten Nico Hülkenberg, Felipe Massa, Sergio Perez und Pascal Wehrlein nutzen den SF1 Pro in der Saison 2017. Auch Langstrecken-Weltmeister und Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard schwört auf den neuen Helm. Da er den Entwicklungsprozess mit vielen Anregungen begleitet hat, trägt er den ersten Helm mit der Seriennummer 1. "Bei den 24 Stunden von Le Mans sind wir teilweise mehr als drei Stunden nonstop im Einsatz - da muss der Helm natürlich zu 100 Prozent sitzen. Dabei spielt das Gewicht natürlich eine große Rolle", erklärt Timo Bernhard.

Der Artikel "Wenn Rennfahrer sich an den Kopf greifen" wurde am 04.05.2017 in der Kategorie News von Ralf Loweg mit den Stichwörtern Motorsport, Helm, Neuheit, News, veröffentlicht.

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