Ratgeber

Anschaffung eines Firmenwagens

13. Februar 2017
Redaktion
Anschaffung eines Firmenwagens
Opel Insignia Sports Tourer. Foto: GM
Der firmeneigene Fuhrpark zählt je nach Gewerbe zu den wichtigsten Werkzeugen eines Unternehmens. Viele Unternehmen benötigen den einen oder sogar mehrere Firmenwagen täglich zur Verrichtung ihrer Arbeit.

Da die Anschaffung eines Firmenwagen einen ausschlaggebenden Kostenfaktor enthält, sollt diese gut durchdacht sein. Denn welche Größe oder welches Kfz-Modell soll verwendet werden? Welche Finanzierungsart ist am freundlichsten für Unternehmen und welcher Ausbau wird benötigt?

Der Kostenpunkt

Bei dem Kauf eines Firmen- oder Dienstwagens kann grundsätzlich zwischen Kauf und Fremdfinanzierung unterschieden werden. Ein Kauf mittels Barkauf oder Kreditfinanzierung findet bei Unternehmen nur selten und unter besonderen Umständen statt.
Die deutlich beliebtere Art der Zahlung ist die Zahlung anhand eines Leasingvertrags. Die Belastung erfolgt in monatlichen Abständen und bleibt so sehr gut überschaubar. Ebenso wird hier generell nur für die Nutzung des Fahrzeuges gezahlt, nicht aber für dessen Besitz. Doch auch beim Leasing kann zwischen zwei grundlegende Varianten unterschieden werden: Restwertleasing und Kilometerleasing. Während bei Restwertverträgen der Wert des Fahrzeuges am Ende der Leasingdauer geschätzt werden muss, wird bei der Kilometerleasing-Variante wirklich nur die Laufleistung in Rechnung gestellt. Die Kosten sind somit komplett abschätzbar und zudem voll von der Steuer absetzbar, welches Unternehmen sehr freut. Durch einen Leasingvertrag verpflichtet sich das Unternehmen aber auch allen Wartungs- und Servicearbeiten zeitgerecht, bei einem bestimmten Fachbetrieb nachzukommen.

Auswahl des Fahrzeuges

Natürlich sollte das Fahrzeug passend zum gewählten Zweck ausgewählt werden. Während Dienstwagen für Außenmitarbeiter das Unternehmen repräsentieren sollen und mehr Fahrkomfort erwartet wird, müssen Firmenwagen viel Platz und die Möglichkeit für einen Ausbau bieten. Ebenso spielt die steuerlichen Absetzbarkeit eine große Rolle. Denn Dienstwagen aus dem Premium-Sortiment müssen nicht zwangsläufig vom Finanzamt akzeptiert werden. Auch können E-Autos in Betracht gezogen werden. Diese werden zusätzlich gefördert und vermindern hierdurch die Anschaffungs- oder Leasingkosten. Die Marken VW, Audi und BMW zählen als die Beliebtesten für Dienstwagen. Für Firmenwagen, welche als Liefer- oder Montagewagen verwendet werden, hat sich ebenfalls VW, Mercedes und Citroen als Spitzenreiter hervorgetan.

Ausbau des neuen Firmenwagens

Während sich Außendienstmitarbeiter meist bereits mit ergonomischen Sitzen und einer Freisprechanlage begnügen, muss ein Fahrzeug welches zum Beispiel auf Montage fährt einen besonderen Innenausbau erhalten.
Egal ob Laden für Werkzeug, Doppelböden oder Rollstuhlrampen benötigt werden, all diese müssen bei der Anschaffung mit eingeplant werden. Fahrzeugeinrichtungen von Worksystem werden zum Beispiel ganz individuell nach Kundenwunsch gestaltet und können so gut wie in jedem Fahrzeugtyp nachträglich integriert werden. Das Unternehmen Worksystem bietet zusätzlich verschiedene Vorschläge und Ideen an, welche für eine gewisse Inspiration sorgen sollen. Um für noch mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen, werden die Systeme einem Crashtest unterzogen.
Mit einem intuitiv ausgebauten Firmenwagen können Arbeiten effektiver durchgeführt werden. Dies trägt auch zur Motivation jedes einzelnen Mitarbeiters bei.

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Der Artikel "Anschaffung eines Firmenwagens " wurde am 13.02.2017 in der Kategorie Ratgeber von Redaktion mit den Stichwörtern Anschaffung eines Firmenwagens , Tipp & Infos, veröffentlicht.

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