Reise

Wichtig für jeden Camper: Der Stellplatz-Knigge!

8. Februar 2017
Redaktion
Wichtig für jeden Camper: Der Stellplatz-Knigge!
Endlich Urlaub: Damit die Reise mit dem Caravan eine sichere Sache ist, sollten vor der Abfahrt unbedingt die Reifen des Anhängers genau geprüft werden. Fendt
Wer mit seinem Fendt Caravan, Wohnwagen oder Wohnmobil unterwegs ist, der sollte sich über die Gepflogenheiten auf den diversen Campingplätzen auskennen, um mit den anderen Nutzern und Inhabern nicht in Konflikt zu geraten.

Einerseits soll sich gerade das freiheitsliebende "fahrende Volk" der Camper natürlich frei und ungezwungen entfalten können andererseits ist eine gegenseitige Rücksichtnahme nicht von der Hand zu weisen, weil es sonst einfach ein heilloses Durcheinander gäbe. Jeder Stellplatznutzer auf einem ausgewiesenen und zertifizierten Campingplatz sollte sich der Höflichkeit halber an ein paar einfache Regeln und ungeschriebene Gesetze halten und schon funktioniert das Zusammenleben dort mühe- und problemlos!

Warum sich das mobile Reisen seit vielen Jahren einer so ungebrochenen Beliebtheit erfreut, das hat eben meist etwas mit der so genannten "großen Freiheit" zu tun, die Camper zumindest in der schönsten Zeit des Jahres, in ihrem wohlverdienten Urlaub hautnah spüren möchten. Und tatsächlich ist es auch so, das insbesondere das Reisen in einem Reisemobil von Fendt oder einem Caravan dazu wesentlich beitragen kann. Man kann hinfahren, wohin man möchte, man ist frei und unabhängig, kann auf jedem Park- oder Rastplatz anhalten, einen Mittagschlaf einlegen, sich etwas zum Essen zubereiten, auf dem Sofa ein gutes Buch lesen, duschen oder zur Toilette gehen, weil man sein transportables "Haus" einfach immer mit dabei hat. Da man jedoch keinesfalls wild campen und seinen Caravan oder das Wohnmobil auf nicht dafür ausgelegten Parkflächen abstellen sollte, ist es erforderlich, zum Übernachten auf einen ausgewiesenen Campingplatz zu fahren, wo eben nun mal selbst bei dieser freien, ungezwungenen Reiseform gewisse Regeln vorherrschen.

Für ein gutes Miteinander auf dem Campingplatz: Der kleine Stellplatz-Knigge

Über "Falschparker" regen sich laut Statistik die meisten Nachbarn eines Campingplatzes auf. Also keinesfalls mangels anderer Freiplätze einfach in der Stellplatz-Auffahrt parken und auch den anderen nicht zu nah auf die Pelle rücken, sofern ausreichend Platz vorhanden ist. Eine Fahrzeugbreite Abstand zwischen den einzelnen Campmobilen gilt als angenehm und ausreichend. Auch das "Querparken" ist immer ein großes Ärgernis, man sollte sich an die vorhandenen Parkplatzmarkierungen halten.

Das "Entsorgen von Müll" ist der nächste Aufreger. Der mitgebrachte oder vor Ort verursachte Müll ist auch hier sorgfältig zu trennen und in die entsprechenden, dafür vorgesehenen Behälter zu werfen und nicht heimlich hinter dem nächsten Gebüsch zu versenken!

Der Frisch- und Trinkwasserschlauch ist nicht zum Ausspülen der WC-Kassette da, nicht nur das dies extrem unhygienisch für die Frischwassernutzer wäre, es ist auch unzumutbar für diejenigen, die diesen Schlauch zur Trinkwasserversorgung benutzen! Der Inhalt der Camptoilette darf aber auch nicht in einem Gulli für Regenwasser entsorgt werden!

Hunde dürfen auf den Stellflächen nicht frei und unbeaufsichtigt herumtoben, das sorgt ebenfalls oft für Ärger unter den Campern, weil manche von ihnen einfach Angst vor Hunden haben. Mitgebrachte Hunde sind innerhalb des Campingplatzes an der Leine zu führen, ihre Hinterlassenschaften sind ordnungsgemäß zu entsorgen.

Fernsehen schauen und Musik hören ist natürlich erlaubt aber in gemäßigter Lautstärke, vor allem abends und nachts. Niemand ist erfreut über eine Beschallung mit ohrenbetäubendem Lärm, der über den ganzen Platz zu hören ist.

Das Thema "Lärm" ist überhaupt auf jedem Campingplatz aus Rücksichtnahme gegenüber den anderen Mitcampern zu vermeiden. Laute Gespräche, Telefonate, Streiten, Türenknallen, Töpfe- und Pfannengeschepper sorgen unter Garantie binnen kürzester Zeit für Ärger!

Man sollte rings um sein Campmobil keinesfalls irgendwelche selbst abgesteckten Umzäunungen markieren, nicht für das eigene Kind oder den Hund als Laufstall aber auch nicht für sonstige Zwecke.

Was gehört im Gegenzug zu den "No-Go´s" zum guten Ton?

Die "Neuen" auf einem Campingplatz stellen sich ganz kurz ihren unmittelbaren Nachbarn vor und auch ein kleiner Gruß im Vorrübergehen erhält allzeit die gute Nachbarschaft.

Man hält Kinder dazu an, nicht allzu laut zu spielen und zu schreien, damit andere nicht gestört werden. Dasselbe gilt für Hunde, die man dazu bringen sollte, so wenig wie möglich zu bellen. Damit niemand Angst haben muss oder sich gestört fühlt, werden Hunde am Wohnmobil festgebunden, wenn man sich längere Zeit draußen aufhält.

Wenn jemand an die Tür klopft und um ein fehlendes Lebensmittel oder Getränk bittet, hilft man selbstverständlich aus und kann im Gegenzug dafür auch selbst mal nach einem Ei oder einer Tasse Mehl anfragen. Vielleicht lädt man die Nachbarn sogar zu einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen ein oder man grillt gemeinsam!

Der Fendt Caravan Händler Ihres Vertrauens hat dazu sicherlich noch den einen oder anderen wertvollen und praxistauglichen Tipp parat!

Der Artikel "Wichtig für jeden Camper: Der Stellplatz-Knigge!" wurde am 08.02.2017 in der Kategorie Reise von Redaktion mit den Stichwörtern Wichtig für jeden Camper: Der Stellplatz-Knigge!, Reise-Tipp, Caravan, Wohnwagen, Wohnmobil, Camper, Bahn veröffentlicht.

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