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Renault-Romantik: Autos für verliebte Eltern

11. Januar 2017, 16:10 Uhr
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mid Düsseldorf - Spitzenreiter: Mit 24.600 Zulassungen ist der Clio das meistverkaufte Renault-Modell in Deutschland. Renault
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Doppelt so stark wie der Markt ist Renault 2016 gewachsen. Die Neuzulassungen stiegen um 11,8 Prozent auf 198.500 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Zu den Spitzenreitern unter den Pkw gehört das Elektroauto Zoe.


Doppelt so stark wie der Markt ist Renault 2016 gewachsen. Die Neuzulassungen stiegen um 11,8 Prozent auf 198.500 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Damit ist Renault Deutschland wieder auf Rang zwei der stärksten Renault-Märkte weltweit hinter Frankreich. Zu den Spitzenreitern unter den Pkw gehört das Elektroauto Zoe mit einem Zuwachs der Neuzulassungen von 56,9 Prozent.

Der Zoe ist laut Uwe Hochgeschurtz, neuer Vorstandsvorsitzender der Renault Deutschland AG, das meistverkaufte Elektroauto in Deutschland. Der Zoe habe 2.800 Zulassungen auf dem deutschen Markt eingefahren. Das E-Modell liege damit auf dem ersten Platz auf der Liste der reinen Elektrofahrzeuge, für die der Umweltbonus bewilligt wurde.

Freilich sind Elektroautos nach wie vor Nischenprodukte. Der absolut meistverkaufte Renault ist der Kleinwagen Clio mit 24.600 Zulassungen. "Der 2016 aufgefrischte Clio ist gut eingeschlagen", betont Hochgeschurtz. "Mit aufgefrischtem Design, neuen Motorisierungen, einem deutlich wertigeren Interieur und mehr Komfort wollen wir die Entwicklung fortsetzen."

Der französische Autobauer ist auch im Segment sehr preiswerter Fahrzeuge unterwegs. Die hauseigene Budget-Marke heißt Dacia. Mit einem Preis von 6.890 Euro ist der Dacia Sandero Deutschlands günstigster Neuwagen überhaupt. Er sei auch mit 17.700 Neuzulassungen das hierzulande meistverkaufte Dacia-Modell, berichtet der Renault-Deutschland-Chef.

Zu den großen Hoffnungsträgern für das Jahr 2017 gehört die Neuauflage des Kompakt-Vans Scénic. Man wolle in diesem Fahrzeug-Segment zurück zu alter Stärke, sagt Hochgeschurtz. Und Renaults Chef-Designer Laurens van den Acker romantisiert gar die alltagstaugliche Familienkutsche: "Der Scénic ist ein Auto für Eltern, die noch immer verliebt sind."

2017 soll es einen neuen SUV-Koloss geben: die rundum erneuerte Auflage des 2007 bis 2015 gebauten Koleos. In Australien, China der Türkei und Lateinamerika ist das auf dem Nissan X-Trail basierende Dickschiff schon angerollt. Im Verlauf dieses Jahres soll es nach Europa kommen. Der Koleos basiert auf der modularen CMF-Architektur der Renault-Nissan-Allianz.

Zudem erschließt Renault mit dem Alaskan ein für die Franzosen neues Segment, das des Pick-ups mit großer Ladefläche, hoher Zuladung, Allradantrieb und Geländetauglichkeit. Ab dem 2. Halbjahr 2017 soll der Alaskan in Deutschland erhältlich sein.

Und es gibt 2017 auch noch ein Revival für den Renault Alpine nach 23 Jahren. Der rassige Zweisitzer soll sich am legendären A110 orientieren, aber ein geringeres Gewicht haben. Außer der Spurtstärke ist nicht viel über den noch getarnten Alpine bekannt, doch die ist mit 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h schon mal recht vielversprechend.

Lars Wallerang / mid

Der Artikel "Renault-Romantik: Autos für verliebte Eltern" wurde am 11.01.2017 in der Kategorie News von Lars Wallerang mit den Stichwörtern Automobilproduktion, Auto, Wirtschaft, News, veröffentlicht.

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