Umwelt

BMW-Boss fordert Geduld bei Elektromobilität

9. Januar 2017, 10:32 Uhr
Ralf Loweg
BMW-Boss fordert Geduld bei Elektromobilität
mid Groß-Gerau - Trotz E-Prämie: Bis sich Elektroautos wie der BMW i8 flächendeckend durchsetzten, werden wohl noch einige Jahre vergehen. BMW
Jetzt zweifelt sogar die Automobilindustrie am schnellen Durchbruch der Elektromobilität. Man habe gelernt, dass die Entwicklung zwar stetig, aber doch etwas langsamer sei, als man das vor ein paar Jahren angenommen habe, sagt BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer in einem Interview.


Jetzt zweifelt sogar die Automobilindustrie am schnellen Durchbruch der Elektromobilität. "Ich glaube, die Jahre zwischen 2020 und 2025 werden die wichtigsten für die E-Mobilität werden", sagte BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Man habe gelernt, dass die Entwicklung zwar stetig, aber doch etwas langsamer sei, als man das vor ein paar Jahren angenommen habe, so der BMW-Chef weiter. Daran ändere auch die E-Prämie nichts.

Und deshalb rechnet Schwarzenbauer auch beim neuen Mini E mit einer starken Nachfrage von 2020 an: "Ich erwarte, dass die Absatzzahlen des E-Minis ab dann ein größeres Volumen erreichen werden." BMW setzt große Hoffnungen in den elektrisch angetriebenen Kleinwagen. Und dieses Auto werde so spannend, dass man es durchaus als fünften "Superhero" bezeichnen könne. Damit sei die Modellpalette dann komplett.

Der Artikel "BMW-Boss fordert Geduld bei Elektromobilität" wurde am 09.01.2017 in der Kategorie Umwelt von Ralf Loweg mit den Stichwörtern Elektromobilität, Auto, Prognose, Umwelt, veröffentlicht.

Elektromobilität, Auto, Prognose

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