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Kleine Stars in der Manege

25. November 2016, 15:34 Uhr
Lars Wallerang 3
3Kleine Stars in der Manege
mid Essen - Ford setzt in Essen voll auf Sportlichkeit: Im Mittelpunkt des Interesses steht die Rennversion des Supersportlers GT, mit dem der Hersteller bei den 24 Stunden von Le Mans siegreich war. Lars Wallerang/mid
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Neben den Luxus-Sportwagen stehen auf der Motor-Show in Essen auch kleine Flitzer im Rampenlicht. Ob die Wettbewerbsversion des Peugeot 208 'T16 R5' des Teams Peugeot Romo oder der für Ottonormalverbraucher gebaute Ford Fiesta ST 200 - auch Kleinwagen genießen die Aufmerksamkeit des Publikums.


Neben den Luxus-Sportwagen stehen auf der Motor-Show in Essen auch kleine Flitzer im Rampenlicht. Ob die Wettbewerbsversion des Peugeot 208 "T16 R5" des Teams Peugeot Romo oder der für Ottonormalverbraucher gebaute Ford Fiesta ST 200 - auch Kleinwagen genießen die Aufmerksamkeit des Publikums. Die Preisunterschiede sind freilich erheblich: Kostet ein BMW M6 um die 170.000 Euro und die von Brabus gestylten SUV-Modelle GLE und GLS von Mercedes-Benz weit über 400.000 Euro, ist beispielsweise der Ford Fiesta ST 200 mit immerhin 147 kW/200 PS, markanten Sportsitzen und Asphalt-Grau-Lackierung für knapp 25.000 Euro zu haben.

Unbezifferbar ist der Preis für den Peugeot 208 T16 R5, mit dem Christian Riedemann in diesem Jahr Vizemeister in der Deutschen Rallye-Meisterschaft wurde. "Der Peugeot hat einen ganz unglaublichen Sound", sagt Riedemann im Gespräch mit dem mid. Und das sehe nicht nur er so. "Meine Fans sagen mir oft, dass sie mein Auto schon von weitem am Geräusch erkennen und vom Sound begeistert sind." Aber auch das Fahrgefühl sei ausgezeichnet, berichtet der Rallyepilot, der mehrere Jahre lang bei der Weltmeisterschaft den DS 3 gefahren hat. "Das war ein Auto mit Frontmotor, ich bin jetzt zum ersten Mal einen Allradler gefahren und muss sagen: Das Handling ist sehr angenehm." Anfangs habe ihm der Wechsel zum Vierradantrieb Respekt abverlangt. "Dann war ich aber angenehm überrascht."

Das Fahrzeug, das es aufs Treppchen schaffte, steht nun von Scheinwerfern angestrahlt auf einem Podest des Peugeot-Stands, bewundert von so manchem Schaulustigen. Der 208 steht da in voller Montur mit Sicherheitskäfig im Fond und den lustigen Werbeaufklebern inklusive Playboy-Häschen. Der Sportzwerg hat einen quer eingebauten Front-Motor mit vier Zylindern, 1,6 Liter Hubraum, 206 kW/280 PS und Allradantrieb, fährt wegen der kurzen Übersetzung aber "nur" 200 km/h schnell. Der Turbomotor entfaltet ein kraftvolles Drehmoment von maximal 400 Nm bei 2.500/min. Wer also mit seinem Privatwagen ein wenig Rennsport-Gefühl bekommen will, aber über kein sechsstelliges Budget für den Autokauf verfügt, kann auf der Autoshow sehen: Es muss nicht immer Premium sein.

Der Artikel "Kleine Stars in der Manege" wurde am 25.11.2016 in der Kategorie Tuning von Lars Wallerang mit den Stichwörtern Messe, Tuning, Motorsport, Tuning, veröffentlicht.

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