Hyundai ix-onic: Nachfolger des Tucson

Hyundai ix-onic

2009-02-19 Mit muskulösen Proportionen wartet der Nachfolger des Hyundai Tucson in Form einer seriennahen Studie auf dem Genfer Salon (5. bis 13. März) auf seine Bewunderer. Einen ersten Blick auf den ix-onic gewährte der koreanische Hersteller in seinem einzigen europäischen Werk in Tschechien schon jetzt, zwei Wochen vor seiner Weltpremiere.

Die Front des Mittelklasse-SUV ist geprägt von dem mittlerweile markentypischen Sechseck, das den Kühlergrill und das selbstbewusst platzierte Hyundai-Logo beherbergt. Flankiert wird das sogenannte Hexagonal von markanten und weit in die Seite ragenden Scheinwerfern. Darunter, an der für Nebelscheinwerfer reservierten Position, sitzen geschwungene LED-Leuchten, die die kraftvolle Dynamik des Fahrzeugs unterstreichen. Einen weiteren Beitrag dazu leisten zwei kräftige Sicken in der Motorhaube. Ein wahrer Hingucker sind die in der Mitte der Fronttüren beginnenden, schwarzen Seitenschweller mit mittig platzierter Alu-Leiste. Sie schwingen sich am unteren Türrand entlang bis zu den wuchtigen Radhäusern. Am Heck sind die unteren Ecken ebenfalls in Schwarz gehalten, in deren Mitte die elipsenförmige Auspuffenden platziert sind. Dadurch sieht es so aus, als wenn die Leisten aus den Seitenschwellern hinter den Radhäusern verschwinden würden, um als Auspuffenden im Heck wieder sichtbar zu werden.

Der ix-onic soll laut Hersteller fast genau so in Serie gehen, um im Februar 2010 dann als ix35 den Tucson abzulösen. Für den Antrieb stehen bisher drei Dieselmotoren mit 1,7 Litern und 2,0 Litern Hubraum und einem Leistungsspektrum von 85 kW/115 PS bis 127 kW/173 PS auf dem Plan, sowie zwei Benzintriebwerke mit 1,6 Litern und 2,0 Litern Hubraum mit Leistungsstufen von 103 kW/140 PS bis 118 kW/160 PS. Grundsätzlich wird das SUV als Allrader produziert, nur in Kombination mit den Einstiegsmotoren gibt es ihn auch als Fronttriebler. Als Getriebe werden wahlweise eine manuelle Fünfgangschaltung und eine Sechsstufenautomatik offeriert. Vorgesehen ist auch, die manuell geschalteten Benzinmotoren mit der Start-Stopp-Automatik namens ISG (Idle Stopp and Go) anzubieten. Silke Koppers/mid mid/kosi

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